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Krieg im Wohnzimmer

Krieg im Wohnzimmer

Andreas Kätsch

  • ISBN-10: 3000344357
  • ISBN-13: 978-3000344350

 

Taschenbuch

erhältlich bei www.amazon.de um EUR 9,90

 

 

 Kurzbeschreibung

Von einem Tag auf den anderen ist im Leben von Andreas Kätsch nichts mehr wie es bislang war. Nur vier Tage nach Einzug der dreiköpfigen Familie in die neue Wohnung in Brühl, bricht Chorea Huntington bei seiner Frau mit einer alles überrollenden Macht aus. Das zerschlagene Geschirr, zerschnittene Bekleidung, zerstörte Möbel: Die verwüstete Wohnung steht geradezu sinnbildlich dafür, dass die Welt, wie Andreas Kätsch sie bislang kannte, in tausend Scherben zerspringt. Seine Geschichte hat der heute 40-Jährige aufgeschrieben. Chorea Huntington Krieg im Wohnzimmer schildert die traurigen Ereignisse dieser Zeit eindringlich und ist zugleich ein Mutmacher-Buch. Chorea Huntington, erst ein halbes Jahr weiß Andreas Kätsch durch Zufall von der Erbkrankheit in der Familie seiner Frau erfahren. Das ganze Ausmaß wird ihm allmählich nach dem katastrophalen Ausbruch der Krankheit im Dezember 2006 klar. Die Mama sei komisch in letzter Zeit, hatte auch der damals neunjährige Sohn in den Wochen davor bemerkt. Die Mutter litt an Stimmungsschwankungen, war verwirrt, konnte das Gleichgewicht nicht halten. Am helllichten Tag betrunken, tuschelten die Nachbarn. Zu dem Arzttermin, zu dem Andreas Kätsch seine Frau nach langen Gesprächen überreden konnte, kommt es nicht mehr. Die Nervenkrankheit ist ausgebrochen, in dieser Nacht im Dezember fährt Andreas Kätsch seine tobende Frau direkt ins Kreiskrankenhaus nach Schwetzingen. Sie erkennt Mann und Sohn nur noch streckenweise. Im Krankenhaus erfährt der Familienvater von einem Verwandten seiner Frau, dass die bislang tot geglaubte Schwiegermutter seit Jahren in einem Heim gepflegt wird. Auch bei ihr ist Chorea Huntington ausgebrochen, die Tanten seiner Frau sind ebenfalls betroffen. Andreas Kätsch ist geschockt. Selbstvorwürfe, nicht schon eher gehandelt zu haben, mischen sich Verzweiflung aber auch Wut auf seine Frau, die ihm in der langjährigen Partnerschaft die Erbkrankheit verschwiegen hat. Im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch wird er erstmals ausführlich über die Krankheit, die im Volksmund als Veitstanz bezeichnet wird, aufgeklärt. Kätsch wird klar, dass ein langer und schmerzvoller Abschied bevorsteht. Als der Verkaufsleiter einer Mannheimer Bäckerei seine Frau in die Psychiatrie und später in ein Pflegeheim einweisen lässt, gibt es wieder Gerede. Er habe sie fallen lassen, heißt es mal mehr mal weniger unverhohlen. Viele Menschen entwickeln ihre eigene Wahrheit, darum habe ich das Buch geschrieben, so Kätsch, der sich sehr wohl klar darüber ist, dass er viel von sich und seiner Familie preisgegeben hat. Doch er verfolgt mit der Veröffentlichung auch noch andere Ziele. Er will von der Krankheit betroffenen Familien Mut machen. Verschafft euch Klarheit, lautet seine ganz persönliche Botschaft. Denn auch wenn Chorea Huntington bis heute nicht heilbar ist, kann der Ausbruch doch verzögert werden, und er setzt sich für einen offenen Umgang mit der Krankheit ein, gerade im Hinblick auf einen möglichen Kinderwunsch. Sein Erstlingswerk ist zugleich ein Mutmacher-Buch, verbunden mit dem Dank an die Menschen, in erster Linie Kollegen, Freunde aber auch gänzlich Fremde, die ihn auf diesem Weg begleitet haben und immer noch begleiten. Ihnen und seiner eigenen kraftvollen Einstellung Wer aufgibt wird nie Sieger, und ein Sieger gibt nie auf, hat Andreas Kätsch es zu verdanken, dass er und sein Sohn heute wieder zur Normalität zurück gefunden haben. Dass man das Schicksal annehmen kann, ohne sich ihm zu ergeben. (Pressebericht aus der BAZ vom 15.08.2009)

 
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